Peter Schmid: Posaune

Ich begann zu spielen, als ich im ersten Jahr meiner Lehre war. Mein Lehrmeister spielte Posaune, ich begann auf dem Tenorhorn bzw. einem Bariton zu spielen.

Nach einem längeren Unterbruch hatte ich gerade kein anderes Instrument zur Hand als eine alte, ausgediente Ventilposaune. Diese rettete ich aus dem Alteisen. Ich trat also mit meiner Ventilposaune im Posaunenchor Wynau, wo ich meine Heimat habe, zur ersten Probe an. Dies löste einerseits grosses Gelächter aus und führte andererseits dazu, dass ich von einem Kollegen eine gebrauchte Zugposaune zum Gebrauch angeboten bekam und von ihm im Posaune spielen angeleitet wurde. Mit der Zeit lernte ich den speziellen Sound der Posaune so schätzen, dass ich überzeugt war, dass dies „mein“ Instrument ist.

Musik bedeutet für mich: die Seele jauchzen lassen.

Zum einen ist die Musik eine gute Abwechslung zum Alltag. Zum anderen öffnet sie die Seele für Schönes und Gutes und hilft mit gesund zu bleiben.

Drei Worte zur Musikgesellschaft Wyssachen: Kameradschaftlich, engagiert, hilfsbereit.

Was ich am liebsten Spiele? Konzertstücke, in welchen das Zusammenspiel, aber auch die speziellen Klangfarben der einzelnen Register zur Geltung kommen, und die zudem (für das Publikum) gut verständlich sind und schön tönen. Sie dürfen nicht zu einfach sein, aber auch nicht so schwierig, dass ich den Ablöscher davon erhalte.

 

Text: Peter Schmid

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