Musik trifft Sägemehl

Das Oberaargauische Schwingfest 2018 ist Geschichte

Die Sägemehlspuren sind vermutlich weg – obwohl so genau habe ich meine Uniformhose beim Wegräumen gar nicht angeschaut. Ob es wohl so ist wie mit Konfetti? Wenn ich das nächste Mal meine Uniform anziehe und es dann Sägemehl rieselt, dann weiss ich es.

Wie das Sägemehl überhaupt auf die Uniform kam? Das habe ich am letzten Samstag am Schwingfest in Schwarzenbach gelernt. Festakte an einem Schwingfest sind klar geregelt. Ok, in dem Fall war es die Technik. Die Kabel für das Mikrophon war fix und daher blieb der Musikgesellschaft Wyssachen kein anderer Ort für den Festakt als der mittlere Ring.

Ich bin froh, sind wir alle wieder heil aus der Arena gekommen. Zwar war für uns nicht der Ring gefährlich, sondern der Weg. Beinahe wäre Martina gestolpert. Zum Glück hat ein mutiger Zuschauer blitzschnell reagiert und ist auf das Hindernis gesprungen und so konnte niemand mehr stolpern. Martina hatte zum Glück einen guten Schutzengel.

Die Krönung

Jawohl – wir waren dabei und durften einen Tusch spielen während der Krönung von Matthias Aeschbacher, dem Sieger sowie für alle anderen Kranzgewinner. Herzliche Gratulation!

Musikalisch konnten wir nur wenig zum Fest beitragen – nur den  Berner Marsch zum Einzug der Schwinger für die Siegerehrung durften wir spielen. Alles hat Tradition und da hatte kein weiteres Musikstück platz. Schade! Ich bin nämlich überzeugt: Tulpen aus Amsterdam hätte gefallen!

Doch, so ist es halt, wenn Musik auf Sägemehl trifft, da geht es anders zu und her als wir Musikantinnen und Musikanten es gewohnt sind. Andere Sitten, andere Traditionen – ein Fest war es allemal!

Susanne Wasserfallen – blogt ab und zu aus dem Leben der MG Wyssachen

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